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Ausbruch der Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg
2018-12-20 11:00:42
Eine böse Bescherung: Kurz vor Weihnachten hat die Blauzungenkrankheit (BT) Baden-Württemberg erreicht. Im Landkreis Rastatt wurde in einem Rinderbestand der Virustyp 8 (BTV-8) nachgewiesen und in der Folge der Ausbruch amtlich festgestellt. Für die Rinder-, Schaf- und Ziegenhalter im Land kann dies nun einschneidende Konsequenzen haben. Die amtliche Feststellung der Blauzungenkrankheit führt zur Errichtung eines Sperrgebietes von 150 km Radius um den Ausbruchsbetrieb herum. Dies bedeutet, dass das gesamte Land Baden-Württemberg zum BTV-8-Sperrgebiet für Rinder, Schafe, Ziegen und gehaltene Wildwiederkäuer erklärt wird. Die Folgen sind u. a. eine generelle Meldepflicht für alle Wiederkäuerhaltung an die jeweils zuständige Behörde sowie Verbringungs- und damit Handelseinschränkungen. Aus der Sperrzone, d. h. z. B. in andere nicht betroffene Bundesländer, dürfen Wiederkäuer praktisch nur noch mit gültigem Impfschutz gegen BTV-8 verbracht werden. Die Impfung bekommt daher nun zusätzliches Gewicht, da alle Betriebe mit korrektem Impfschutz jetzt nicht nur ihre Tiere vor möglichen gesundheitlichen Schäden bewahren, sondern auch entsprechende Handelsvorteile genießen. Die Impfung in allen anderen Beständen kann weiterhin jederzeit begonnen werden, benötigt aber bis zum anerkannten Impfschutz ca. drei Monate Vorlaufzeit. Daher gilt auch hier: je früher umso besser. Vor dem Hintergrund des sich ebenfalls ausweitenden BTV-4-Geschehens in Frankreich wird die Impfung gegen beide Virustypen (BTV-4 und BTV-8) weiterhin dringendst empfohlen. Weitere Informationen siehe folgende Links:

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Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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