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LANUV bestätigt weiteren Wolfsnachweis im Wolfsgebiet rund um Schermbeck in der kreisfreien Stadt Bottrop
2018-10-11 17:02:14
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Bereich des Wolfgebietes Schermbeck. Auf dem Gebiet der kreisfreien Stadt Bottrop wurde am 15. September 2018 ein totes Schaf gefunden. Anhand von Speichelproben konnte der weibliche Wolf mit der Kennung GW954f durch das Senckenberg Forschungsinstitut nachgewiesen werden.

Das LANUV empfiehlt Schaf- und Ziegenhaltern im ausgewiesenen Wolfsgebiet ihre Zäune auf Durchschlupfmöglichkeiten zu kontrollieren und ggf. Elektronetze oder Elektrolitzen zu installieren bzw. die Tiere nachts aufzustallen, um weitere Übergriffe zu verhindern. Da die kreisfreie Stadt Bottrop zum Wolfsgebiet gehört, können hier Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums gestellt werden. Der aktuell betroffene Tierhalter wurde über die Ergebnisse informiert. Über die gleiche Förderrichtlinie steht ihm eine Entschädigung für das getötete Tier sowie mögliche angefallene Tierarztkosten zu. Die aktuellen „Förderrichtlinien Wolf“ sind Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sehen entsprechende Entschädigungsleistungen für gerissene Nutz- und Haustiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.



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Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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