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Nordrhein-Westfälische Schafhalter in HIT-Datenbank gemeldet
2008-03-03 17:55:39
Nach einigem Hin und Her hat die Tierseuchenkasse erfreulicherweise nun doch für die Schafhalter Nordrhein-Westfalens die sog. Stichtagsmeldung zum 1. Januar 2008 an die HIT-Datenbank übernommen. Diese Meldung ist gem. § 26 Abs. 3 Viehverkehrsverordnung jeweils bis zum 15. Januar eines jeden Jahres vom Schafhalter abzugeben, wenn dies nicht von einer anderen Stelle übernommen wird.

Die Tierseuchenkasse hat dazu die von den Schafhaltern eingereichten Meldebögen verwendet, die zur Beitragsberechnung Ende 2007 an alle Tierhalter verschickt worden waren. Sollte jemand diesen Meldebogen noch nicht an die Tierseuchenkasse geschickt haben, kann er dies jetzt noch nachholen, die Tierseuchenkasse wird die Zahlen an die HIT-Datenbank weiterleiten. Eine Aufteilung der Bestandszahlen in die von der Viehverkehrsverordnung geforderten drei Altersklassen ist nicht erfolgt, da dies die Meldebögen nicht hergeben. Dies wird jedoch in diesem Jahr von den Behörden auch noch akzeptiert. In Zukunft werden die Meldebögen der Tierseuchenkasse angepasst, die Stichtagsmeldung erfolgt dann auch weiterhin durch die Tierseuchenkasse.

Jeder Schafhalter mit Zugang zum Internet kann auch selbst in der HIT-Datenbank nachsehen, welche Bestandszahlen von der Tierseuchenkasse gemeldet worden sind und diese bei Fehlern auch korrigieren. Wie dies funktioniert, ist unserem Merkblatt zu den Meldepflichten der Schafhalter zu entnehmen, das wir im internen Bereich unserer Website zum Download bereit gestellt haben.

Zur gem. § 35 ViehVerkV erforderlichen Meldung der Übernahme von Tieren kann jeder Schafhalter entweder eine Meldekarte vom Landeskontrollverband NRW anfordern, die Weiterleitung der Meldung an die HIT-Datenbank erfolgt dann durch den LKV, oder er gibt die entsprechenden Daten direkt in die HIT-Datenbank ein.

Dr. Brüggemann
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