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Änderungen des Jagdrechts NRW helfen bei der Geltendmachung von Wildschäden
2015-08-19 16:53:26
Kürzlich ist die Jagdrechtnovelle des Landes NRW verabschiedet worden. Diese enthält einige Änderungen des alten Rechts, die bei der Geltenmachng von Wildschäden hilfreich sein dürften. Die wesentlichen die Schafhalter betreffenden Änderungen sind:

1. Die Anmeldefrist für Wildschäden wurde von einer auf zwei Wochen verlängert

2. Es gibt jetzt ein Musterformular für die Schadensmeldung

Darüber hinaus ist auch noch eine Änderung des Landesforstgesetzes für Schafhalter von Bedeutung: Das Betretungsverbot von jagdlichen Einrichtungen (dazu gehören auch Kirrungen) ist auf jagdliche Ansitzeinrichtungen beschränkt worden.

In der nächsten Ausgabe der Schafnachrichten NRW wird die Wildschadenbeauftragte des Schafzuchtverbandes NRW, Karin Viesteg, auf deren Engagement diese aus Sicht der Schafhaltung positiven Änderungen ganz wesentlich zurückzuführen sind, einen ausführlichen Kommentar dieser Änderungen beisteuern.

Das neue Musterformlar kann von den Mitgliedern des Schafzuchtverbandes im internen Bereich unter Downloads heruntergeladen werden, ebenso ein Beschluss des Petitionsausschusses des Landtages zur Wildschadenbearbeitung, den ebenfalls Karin Viesteg erwirkt hat.
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Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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