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Trockenheit: Schafzuchtverband beantragt Freigabe stillgelegter Flächen
2015-06-17 10:10:39
Der Schafzuchtverband hat das Ministerium in Düsseldorf gebeten zu prüfen, ob die Möglichkeit besteht, ökologische Vorrangflächen, die ab dem 1. Juli geschlegelt und gehäckselt, aber nicht beweidet werden dürfen, aus Gründen des wegen Trockenheit herrschenden Futtermangels für die Beweidung mit Schafen freizugeben.

Bekanntlich hat in den letzten Wochen die Trockenheit in weiten Teilen von NRW dazu geführt, dass der Grasaufwuchs zum Stillstand gekommen ist. Aus diesem Grunde klagen viele Schafhalter darüber, dass sie auf Winterfuttervorräte zurückgreifen müssen, um ihre Tiere zu versorgen.

Auf der anderen Seite gibt es Ökologiche Vorrangflächen, die ab dem 1. Juli geschlegelt und gehäckselt, aber nicht beweidet werden dürfen. Es liegt nahe, solche Flächen in Zeiten herrschender Futternot für die Beweidung freizugeben. Eine Zustimmung der EU-Kommission dürfte dafür erforderlich sein, da die Greening-Auflagen von der EU genehmigt werden müssen. Mit einer ganz kurzfristigen Entscheidung des Ministeriums ist daher nicht zu rechnen.
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Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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