News

Tierseuchenkasse NRW zieht Zusage zur HIT-Meldung für 2008 zurück
2008-02-06 16:09:26
Noch in der letzten Woche schien für die Schafhalter in NRW die Frage der Organisation der Meldung des Schafbestandes mit Stichtag 1. Januar gem. Viehverkehrsverordnung geklärt. Nun musste die Geschäftsführerin ihre Zusage, dass die Tierseuchenkasse dies für die Schafhalter, die keinen Internet-Zugang haben, übernehmen werde, wieder zurückziehen.

Ursprünglich hatte sie geplant, Mitte Februar alle Schafhalter in Nordrhein-Westfalen mit neuen Meldebögen anzuschreiben, die eine differenzierte Meldung nach Altersklassen, wie sie von der neuen Viehverkehrsverordnung gefordert wird, zulassen sollten. Die von den Schafhaltern erhobenen Daten sollten dann von der Tierseuchenkasse an die HIT-Datenbank weitergeleitet werden. Nun stellte sich jedoch heraus, dass die damit verbundenen Programmierkosten so hoch sind, dass der Verwaltungsrat dafür keine Zustimmung erteilen will.

Nun will sich die Geschäftsführerin der Tierseuchenkassen beim Ministerium in Düsseldorf dafür einsetzen, dass die Schafhalter in NRW im Jahr 2008 von ihrer Meldepflicht aus Gründen mangelnder technischer Umsetzbarkeit entbunden werden. Es bleibt abzuwarten, ob ihr dies gelingen wird.

Wir haben unser Merkblatt zu den Meldepflichten, welches registriert Nutzer im internen Downloadbereich unserer Website herunterladen können, entsprechend angepaßt

Dr. Brüggemann
zurück zum Nachrichten-Überblick
Benutzer:

Passwort:

registrieren | Hilfe

Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


...mehr lesen