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Achtung! Förderung vom Aussterben bedrohte Schafrassen jetzt beantragen!
2014-12-09 16:53:19
Die Förderung der Zucht und Haltung bedrohter Haustierrassen ist in NRW auf alle Rassen ausgedehnt worden, die gemäß dem "Nationalen Fachprogramm zur Erhaltung und Nutzung tiergenetischer Ressourcen" als gefährdet eingestuft sind. Der Förderantrag muss kurzfristig bis zum 31.12.2014 bei der Landwirtschaftskammer NRW gestellt werden.

Das Besondere: Neben Herdbuchtieren werden in NRW auch Schafe und Ziegen gefördert, die nicht in einem Zuchtbuch eingetragen sind, sondern "lediglich" an einem Zucht- und Reproduktionsprogramm einer anerkannten Züchtervereinigung (ZRP) teilnehmen und zu diesem ZRP zugelassen werden. Die Schafzüchtervereinigung NRW hat ein solches Programm aufgelegt. Mitmachen können alle Mitglieder der Schafzüchtervereinigung NRW, die eine der geförderten Rassen halten und entweder die Tiere in einem Zuchtbuch haben eintragen lassen oder erklären, dass sie die Regeln des Zucht- und Reproduktionsprogrammes einhalten wollen.

Für folgende Schafrassen kann ein Antrag gestellt werden:

Bentheimer Landschaf
Brillenschaf
Graue gehörnte Heidschnucke
Ostfriesisches Milchschaf
Rhönschaf
Waldschaf
Weiße hornlose Heidschnucke
Weißes Bergschaf
Coburger Fuchsschaf
Krainer Steinschaf
Rauwolliges pommersches Landschaf
Weiße gehörnte Heidschnucke
Alpines Steinschaf
Schwarzes Bergschaf
Merinolangwollschaf
Merinofleischschaf
Braunes Bergschaf
Leineschaf
Leineschaf ursprünglicher Typ
Weißköpfiges Fleischschaf
Geschecktes Bergschaf

Alle notwendigen Informationen zu der Förderung und zu den Bedingungen des Zucht- und Reproduktionsprogrammes finden Mitglieder des Schafzuchtverbandes, die sich haben registrieren lassen, im internen Bereich dieser Homepage unter "ZRP-NRW"
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Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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