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Schäfer aus NRW und Berlin-Brandenburg treffen den „Karpaten-Hirtenzug“
2013-08-16 08:55:49
Am 10. August 2013 haben Mitglieder der Schafzuchtverbände NRW und Berlin-Brandenburg den Karpaten-Hirtenzug besucht. Motto: "Freie Wege für freie Schäfer"

www.transhumance.pl



Thomas Golz hat uns dazu einen kurzen Bericht zur Verfügung gestellt:

"Unsere Reise ging zunächst von NRW nach Müncheberg zu Schäfermeister Frank Hahnel. Von dort startete der vom Schafzuchtverband Berlin -Brandenburg organisierte Bus. Nach 13 Stunden Fahrt haben wir Zakopane erreicht wo wir auf unseren Dolmetscher gestoßen sind der uns vom Bürgermeister zur Verfügung gestellt wurde. Nach einem guten Mittagessen ging es mit dem Bus weiter nach Chocholow, einem kleinen Dorf am Fuße der Tatra. Der Bürgermeister von Zakopane hat uns freundlich begrüßt. Gemeinsam erwarteten wir den Hirtenzug. Die Schafherde zog von heimischer Musik begleitet ins Dorf ein. Die Hirten nahmen uns sofort mit in den Zug und wir sind gemeinsam durch das Dorf gezogen. Nach fast 50 Jahren war es das erste Mal, dass wieder eine Schafherde dort her zog. Die Einwohner des Dorfes standen am Straßenrand und begrüßten uns aufs Freundlichste.

Auf dem Dorfplatz wurde eine kleine Ansprache gehalten und zum Zeichen unserer Solidarität konnten wir unser Gastgeschenk des Bundesverbandes Berufsschäfer, eine gravierte Schäferschippe übereichen. Anschließend wurden wir zu einer gemeinsamen Feier mit Schäfern aus Rumänien, der Ukraine, der Tschechischen Republik, Slowenien und Polen eingeladen. Dieses Gefühl nach fast 1300 km Anfahrt wie ein Familienmitglied mit so einer Gastfreundschaft aufgenommen zu werden ist unbeschreiblich. Es wird in den Köpfen aller Mitfahrer unvergesslich bleiben."

Thomas Golz

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Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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