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Schäfer bereiten sich auf Rückkehr des Wolfes nach NRW vor
2013-03-13 09:23:48
Bisher hat der Wolf in Nordrhein-Westfalen nur einmal vorbeigeschaut und ist dann wieder verschwunden. Vor allem die aktuelle Besiedlung des benachbarten Niedersachsen im Jahr 2012 mit einem Wolfsrudel lassen aber eine baldige dauerhafte Rückkehr des Wolfes nach Nordrhein-Westfalen wahrscheinlich werden. Dies hat den Schafzuchtverband NRW veranlasst, gemeinsam mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW eine Informationsveranstaltung zu organisieren. Sie findet statt am 20. März 2013 ab 13.00 Uhr im Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse (Bad Sassendorf-Ostinghausen).

Bei der Ausbreitung des Wolfes handelt es sich um einen natürlichen Vorgang, der aus naturschutzfachlicher Sicht vom Land Nordrhein-Westfalen ausdrücklich begrüßt wird. Naturhistorisch betrachtet handelt es sich um eine heimische Art, die Wiederbesiedlung kann zum Erhalt der Biologischen Vielfalt beitragen.

Die Veranstaltung soll in erster Linie der Information von Schaf- und Ziegenhaltern dienen. Im Vordergrund stehen die sogenannten „Raubtier-Nutztier-Konflikte“. Nutztierhalter - und hier vor allem die Schaf- und Ziegenhalter - sind hierdurch direkt betroffen. Vor allem in den Gebieten, in denen Wölfe sich nach langer Abwesenheit wieder ansiedeln, müssen geeignete Schutzmaßnahmen zunächst wieder etabliert werden. Ziel dieser Veranstaltung ist es, über das Verhalten des Wolfes und seine naturschutzfachliche Bedeutung zu informieren. Erfahrungsberichte aus der Lausitz sollen zeigen, wie Schäfer Verluste in der Viehhaltung effektiv abwehren können. Abschließend wird erläutert, wie sich das Land Nordrhein-Westfalen auf die Rückkehr des Wolfes vorbereitet.

Die Veranstaltung ist öffentlich, ein Kostenbeitrag wird nicht erhoben. Es wir jedoch um Anmeldung beim Schafzuchtverband NRW gebeten (05251-32561,
Email: schafzuchtverband@lwk.nrw.de)

Veranstaltungsflyer zum Herunterladen


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Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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