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Erneut Anpassung unserer Unterlagen zur Viehverkehrsverordnung
2007-12-20 16:57:06
Wie wir berichtet haben, ist mit der Verschiebung der Einführung der obligatorischen elektronischen Kennzeichnung von Schafen auf den 1. Januar 2010 auch ein Teil der Verpflichtungen beim Ausfüllen des Bestandsregisters bis zu diesem Termin weggefallen. Dies machte eine Anpassung unserer Unterlagen erforderlich, die wir den Mitgliedern des Schafzuchtverbandes NRW zur Verfügung stellen. Davon betroffen sind unsere Broschüre zur Kennzeichnung und Registrierung von Schafen, das Bestandsregister und unser Leitfaden zum Ausfüllen dieses Bestandsregisters. Hier noch einmal ein Überblick über die Pflichten des Schafhalters in chronologischer Reihenfolge:

 Bis 9. Juli 2005 geborene Schafe: Kennzeichnung mit weißer Betriebsohrmarke, DE – KFZ-Kreiskennzeichen – letzten 7 Stellen der Registriernummer des Betriebes

 Ab 10. Juli 2005 geborene Schafe: Doppelkennzeichnung mit gelber Einzeltiernummer, DE – 12stellige Nummer; Lämmer, die für die Schlachtung im Inland vorgesehen und nicht älter als 1 Jahr sind, können mit einer weißen Betriebsohrmarke gekennzeichnet werden (s.o.).

 Ab 10. Juli 2005 Ausfüllen einen Begleitpapiers bei jeder Verbringung von Schafen zwischen zwei verschiedenen Betrieben

 Ab 1. Januar 2008 Ausfüllen der Teile A, B und D des Bestandsregisters gem. Viehverkehrsverordnung, bis zu diesem Termin reicht die Führung des Bestandsregisters gem. alter Viehverkehrsverordnung aus.

 Ab 1. Januar 2008 Pflicht zur Anzeige von Bestandsveränderungen durch den übernehmenden Betrieb

 Ab 1. Januar 2010 zusätzliches Ausfüllen des Teils C des Bestandsregisters gem. Viehverkehrsverordnung

 Ab 1. Januar 2010 muss bei nach diesem Termin geborenen Schafen anstelle der 2. Ohrmarke ein elektronisches Kennzeichen verwendet werden, entweder eine elektronische Ohrmarke oder ein Pansenbolus. Ausnahmeregelung für Lämmer, die für die Schlachtung im Inland vorgesehen und nicht älter als 1 Jahr alt sind, bleibt bestehen.

Weiterführende Informationen und Ausfüllanleitungen der entsprechenden Formulare erhalten registrierte Nutzer im Internen Bereich unserer Homepage.
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Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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