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Klage gegen EU-Kennzeichnungsverordnung geplant
2010-03-16 09:58:41
Die deutschen Landesschafzuchtverbände haben sich im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15. März 2010 in Berlin darauf verständigt, eine Klage gegen die Auflagen der Viehverkehrsverordnung zur elektronischen Kennzeichnung von Schafen und zur Dokumentation der Tierdaten im Bestandsregister Teil C zu unterstützen. Es ist geplant, dass zunächst 3 Schafhalter einen entsprechenden Eilantrag bei deutschen Verwaltungsgerichten einreichen, mit dem Ziel, dass die Verwaltungsgerichte die Entscheidung über die Eilanträge an den Europäischen Gerichtshof abgeben. Vor dem Europäischen Gerichtshof soll dann erreicht werden, dass die Verordnung (EG) 21/2004 (EU-Kennzeichnungsverordnung für Schafe und Ziegen) gekippt wird, um zur Bestandskennzeichnung zurückzukehren.

Die Landesschafzuchtverbände sind sich bewusst, dass es schwierig werden wird, dieses Ziel zu erreichen, sie wollen jedoch nichts unversucht lassen, um den überbordenden Bürokratismus in der Schafhaltung einzudämmen. Es soll damit auch ein Zeichen gesetzt werden, dass Schafhalter nicht bereit sind, jeden Unsinn, den sich der Verwaltungsapparat in Brüssel ausdenkt, zu akzeptieren.
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Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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