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Deutsche Schafzuchtverbände fordern Dieselrückvergütung für Schäfereien
2010-01-21 11:49:15
Der Dachverband der Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) hat in einem Schreiben an Bundesministerin Aigner gefordert, das Energiesteuergesetz dahingehend zu ändern, dass auch Schäfereibetriebe eine Beihilfe in Form einer Gasölverbilligung für die Nutzung ihres PKW im Rahmen der Betreuung ihrer Schafbestände erhalten.

Imkereibetriebe erhalten bereits seit vielen Jahren eine solche Beihilfe. Angesichts der oft beträchtlichen Entfernung vom Hof zu den Weideflächen sei es in der Regel nicht möglich - so die Argumentation der VDL - und aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen auch nicht sinnvoll, diese Strecken mit dem Traktor zurückzulegen. Aus denselben Gründen wurde den Imkereien im Rahmen des Energiesteuergesetzes ein Sonderstatus zugebilligt, den nun die Schafzuchtverbände auch angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage für die Schäfereien fordern.

Die VDL hat berechnet, dass die Berücksichtigung von bis zu 12 l Diesel im Rahmen der Gasölverbilligung angemessen sei und bittet Bundesministerin Aigner im Sinne der Gerechtigeit sich für eine entsprechende Änderung des Energiesteuergesetzes einzusetzen.
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