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Impfempfehlung gegen Blauzungenkrankheit im Jahr 2010
2010-01-13 13:33:13
Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 11. Januar 2010 eine Impfempfehlung gegen die Blauzungenkrankheit für das Jahr 2010 harausgegeben.

Der Wortlaut der Empfehlung aus dem Ministerium:

"Mit Verordnung vom 18. Dezember 2009 wurde die EG-Blauzungenbekämpfung-Durchführungsverordnung dahingehend geändert, dass nunmehr keine Verpflichtung mehr besteht, empfängliche Tiere gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen. Ab 2010 ist die Impfung also freiwillig und damit in das Ermessen des Tierbesitzers gestellt.

Für das Land NRW wird die Impfung empfänglicher Tiere gegen die Blauzungenkrankheit empfohlen. Mit den zur Verfügung stehenden Impfstoffen ist ein zuverlässiger Schutz gegen Tierverluste und Leistungseinbußen erreichbar. Eine Entschädigung für Tierverluste durch die Tierseuchenkasse ist insofern ausgeschlossen.

Zur Unterstützung der Impfung gewährt die Tierseuchenkasse eine Beihilfe zu den Kosten des Impfstoffes. Das Land beteiligt sich mit 50% an dieser Beihilfe. Voraussetzung für die Beihilfe ist die ordnungsgemäße Dokumetation der Impfung im Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT). Der entsprechende Beschluss des Verwaltungsrats der Tierseuchenkasse ist beigefügt.

Im Auftrag
gez. Dr. Jaeger"

Der Beschluss des Verwaltungsrates der Tierseuchenkasse NRW kann hier heruntergeladen werden

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Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
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Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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