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Schafhalter beunruhigt über Ausbreitung von Q-Fieber in den Niederlanden
2009-12-16 11:48:32
Vor allem in den angrenzenden Kreisen zu den Niederlanden zeigen sich nordrhein-westfälische Schafhalter zunehmend beunruhigt von der Häufung von Q-Fieber-Fällen im Nachbarland. Presseberichten ist zu entnehmen, dass die niederländische Regierung nun beschlossen hat, alle trächtigen Schafe und Ziegen, die sich mit dem Erreger des Q-Fiebers Coxiella Burnetti infiziert haben, getötet werden müssen. Die gesunden Bestände sollen komplett durchgeimpft werden.

Hintergrund dieser Maßnahme ist eine beunruhigende Häufung von an Q-Fieber erkrankten Menschen in den Niederlanden seit dem Jahr 2007. Seit dieser Zeit soll die Zahl der Erkrankungen von ca. 150 auf mehr als 2000 angestiegen sein. Schafe, Ziegen und Rinder werden am häufigsten als Ansteckungsquelle für Menschen genannt, aber auch andere Haustiere, Wildtiere, Vögel, Nager und Insekten können klinisch unauffällig infiziert sein. Der Erreger kann bei direktem Kontakt mit kranken Tieren, aber auch über die Luft übertragen werden. Krankheitssymptome beim Menschen sind hauptsächlich grippeähnliche Erscheinungen mit unterschiedlichem Schweregrad, in wenigen Fällen werden nachhaltige Folgeschäden an Herz und Leber festgestellt. Infizieren sich schwangere Frauen mit dem Erreger, besteht die Gefahr einer Frühgeburt.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen bittet angesichts des gehäuften Auftretens von Q-Fieber in den Niederlanden um erhöhte Aufmerksamkeit. Registrierte Mitglieder des Schafzuchtverbandes NRW können sich umfassend im internen Bereich unter der Rubrik "Schafgesundheit" über Q-Fieber informieren. Dort kann auch ein Maßnahmenkatalog bei Auftreten von Q-Fieber heruntergeladen werden.

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