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Gute Resonanz auf Demonstrations-Aufruf - Minister Uhlenberg will sich für Schafhalter einsetzen
2009-06-15 19:41:21
Auf das großartige Engagement einiger Schäfer in Ostwestfalen und im Rheinland hin sind bereits 2 Busse für die Demonstration am 22. Juni in Luxemburg gechartert worden. Damit ist das der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) in Aussicht gestellte Kontingent von 50 Teilnehmern aus NRW bereits um 100 % überschritten. Dabei sind die zahlreichen Schafhalter, die mit dem eigenen PKW oder in Fahrgemeinschaften anreisen werden, noch gar nicht berücksichtigt.

Die Bereitschaft zur Teilnahme an der Demonstration unterstreicht die hohe Motivation der Schafhalter Nordrhein-Westfalens zum Protest gegen die EU-Kennzeichnungsverordnung. Dies wurde auch im Rahmen eines Gespräches mit Minister Uhlenberg am Montag, dem 15. Juni, zum Ausdruck gebracht, wobei die große Resonanz auf den Aufruf des Schafzuchtverbandes NRW zur Teilnahme an der Demonstration sehr hilfreich war. Auch wenn wieder einmal der Hinweis gegeben wurde, dass der nordrhein-westfälische Minister keine direkte Handhabe hat, etwas gegen die EU-Verordnung zu unternehmen, so hat er dennoch zum Ausdruck gebracht, dass die ständige Zunahme der Bürokratie endlich ein Ende haben müsse und wohl auch mal ein entsprechendes Zeichen erforderlich sei. Er hat zugesagt, noch einmal Kontakt zur Bundesministerin Aigner und zu seinen Länderkollegen aufzunehmen, um zu prüfen, ob noch Möglichkeiten der Intervention bestehen.
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Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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