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Beunruhigende Meldungen aus Norddeutschland zur Dioxin-Belastung von Schaflebern
2009-02-19 11:05:16
Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein hat in einer Pressemeldung darüber informiert, dass Schaflebern auch außerhalb bestimmter Regionen teilweise erhöhte Schadstoffbelastungen aufweisen. Das sind erste Ergebnisse eines Untersuchungsprogramms zu Dioxinen und dioxinähnlichen PCB, das vom Ministerium außerhalb der zunächst untersuchten schleswig-holsteinischen Unterelberegion in Auftrag gegeben worden sind.

Die Lebern der geschlachteten Schafe und Rinder aus dieser Region dürfen ohne Untersuchung nicht vermarktet werden.

Ursächlich für die Belastungen sind vermutlich bei der Beweidung aufgenommene Dioxine bzw. dioxinähnliche PCB, die in den Lebern der Tiere angereichert werden. Im Muskelfleisch von Schafen wurden keine bedenklichen Schadstoffkonzentrationen gemessen. Eine Gefahr für den Verbraucher besteht beim Verzehr von Fleisch daher nicht.

Auch aus Niedersachsen wird seit einiger Zeit über erhöhte Dioxinbelastungen der Lebern von Tieren berichtet, die auf Überschwemmungsgebieten von Flüssen weiden. Neu ist jedoch, dass auch bei Tieren, die in anderen Gebieten weiden, erhöhte Werte gefunden worden sind. Es ist auch in Nordrhein-Westfalen damit zu rechnen, dass entsprechende Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Der Schafzuchtverband NRW bittet seine Mitglieder um Nachricht, wenn sie über die Ergebnisse entsprechender Untersuchungen ihrer Schlachttiere erfahren und daraus Auflagen wie das Verwerfen der Lebern resultieren.
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Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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