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Schulungsseminar zur EU-Zulassung von Schlachtbetrieben
2009-02-10 09:36:26
Viele Schafhalter in Nordrhein-Westfalen betreiben mit Genehmigung der Veterinärbehörden eine eigene Schlachtung von Lämmern und Schafen, um den Bedarf der moslemischen Mitbürger an frischem Lamm- und Schaffleisch zu decken. Aufgrund neuer EU-Verordnungen und daraus abgeleiteten Bundesverordnungen ist dies nur noch maximal bis zum 31.12.2009 ohne EU-Zulassung möglich.

Schafhalter, die auch über den 31.12.2009 hinaus weiterhin Schafe schlachten wollen, sollten diese EU-Zulassung baldmöglichst beim zuständigen Veterinäramt beantragen, da im Laufe des Jahres mit einem erheblichen Antragsstau zu rechnen ist.

Wie ein solcher Antrag zu stellen ist und welche Anforderungen erfüllt werden müssen, ist Gegenstand eines Seminars, welches die Landwirtschaftskammer NRW am 19. März 2009 in Unna speziell für Betriebe anbietet, die Schafe schlachten.

Nähere Informationen zu diesem Seminar sind unter dem Register "Lehrgänge - Einmalige Speziallehrgänge" zu finden. Die Anmeldung zu dem Seminar kann telefonisch in der Geschäftsstelle des Schafzuchtverbandes, schriftlich an die Geschäfsstelle oder per Email erfolgen.
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Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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