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Ausbruch der BTV 6-Blauzungenkrankheit durch illegalen Einsatz eines Lebendimpfstoffes
2008-10-31 19:28:02
Der in 4 Rindviehbetrieben in den Niederlanden festgestellte Ausbruch der Blauzungenkrankheit ist nach Auskunft der niederländischen Behörden wahrscheinlich auf die Illegale Verwendung eines Lebendimpfstoffes zurückzuführen, da das EU-Referenzlabor in Großbritannien eine Übereinstimmung mit einem Virusstamm eines Impfstoffes aufweist, der in Südafrika hergestellt wird.

Damit haben sich Befürchtungen offensichtlich bestätigt, die bereits im letzten Jahr geäußert worden waren, dass sich Tierhalter Lebendimpfstoff aus Südafrika besorgt haben, um ihre Tiere vor der Blauzungenkrankheit zu schützen. Der Schafzuchtverband NRW hatte sich deshalb im vergangenen Jahr mehrfach an seine Mitglieder gewandt und sie dringend davor gewarnt, solch einen Lebendimpfstoff einzusetzen.

Derzeit wird sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland intensiv untersucht, wer sich einen solchen Impfstoff illegal beschafft und dann in unverantwortlicher Weise eingesetzt hat.

Weitere neue Informationen zur BTV 6-Bekämpfung finden registrierte Mitglieder des Schafzuchtverbandes auf der Seite BTV 6-Aktuell im Internen Bereich dieser Homepage.
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Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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