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Landschafts- und Deichpflege mit Schafen

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Schafe sind sympathische Tiere, die schmackhafte Nahrungsmittel wie Fleisch und Milch sowie das Naturprodukt Schafwolle liefern. Mindestens genauso wichtig aber sind die Leistungen, die die Tiere und Hirten durch regelmäßige Beweidung für die Gesellschaft leisten:

  • Durch diese besondere Form der extensiven Tierhaltung werden durch Tritt und Biss die Vorländereien und Dämme gepflegt, um durch die lückenlose und feste Grasnarbe die Menschen vor Überschwemmungen zu schützen.
  • Schafbeweidung sorgt durch die Offenhaltung der Landschaft für ein Landschaftsbild, das die Lebensqualität für Erholungssuchende verbessert. Bei den mehr als 50 in Deutschland gezüchtete Rassen findet sich immer eine Rasse, welche die Erfordernisse besonderer Landschaften erfüllt und diese mit ihrem speziellen Aussehen bereichert.
 

Suffolk-Schafe am Deich

Schafe in der Landschaftspflege

 
  • Von Schafen gepflegtes Grünland verhindert Bodenerosion durch Wind und Wasser, produziert Sauerstoff, entzieht der Atmosphäre CO2 und sorgt auf diese Weise für den immer wichtiger werdenden Klimaschutz.
  • Die Böden unter extenisv mit Schafen bewirtschaftetem Grünland gehören wegen des maßvollen Umgangs mit organischen und mineralischen Düngemitteln zu den besten Schadstofffiltern bei der Trinkwasser-neubildung. Die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln ist in der Regel nicht erforderlich, da die Schafe durch ihren Verbiss in der Lage sind, viele unerwünschte Pflanzenarten zurückzudrängen.

Die vielfältigen Bewirtschaftungsmöglichkeiten mit Schafen (Einsatz von Elektrozäunen und Hütehunden) ermöglichen ein unvergleichliches Maß an Flexibilität, die mit keiner anderen Tierart erreichbar ist. Viele Naturschutzgebiete sind erst durch die Beweidung mit Schafen entstanden, da ihr Tritt und Verbiss in Kombination mit dem Entzug von Bodennährstoffen die Bedingungen schaffen, die viele selten gewordene Pflanzen- und Tierarten für ihr Überleben benötigen.

Die Wanderschafhaltung unterstützt durch ihren Transport von Pflanzensamen im Wollkleid der Tiere zum Teil über weite Strecken die Vernetzung von Biotopen.

Mit wenigen Worten: Schafbeweidung ist Naturschutz pur!

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Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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