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Vermeidung der Schlachtung tragender Schafe

Der Bundesrat hat im Jahr 2017 ein Verbot der Schlachung hochträchtiger Tiere beschlossen. Damit ist es jetzt verboten, Säugetiere im letzten Drittel der Trächtigkeit zu schlachten. Davon ausgenommen sind Schafe und Ziegen. Dies ist ein großer verbandspolitischer Erfolg, der wesentlich darauf zurückzuführen ist, dass im Vorfeld des zu erwartenden Gesetzes eine bundesweite Erklärung verschiedener Organisationen zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer verabschiedet worden ist. Die Vorsitzende des Schafzuchtverbandes NRW Ortrun Humpert hat diese Erklärung als Vertreterin der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände mit unterzeichnet.

Bundesweite Erklärung zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer

Der Erfolg, das Verbot für Schafe verhindert zu haben, sollte jetzt aber auch für jeden Schafhalter Verpflichtung sein, alles zu tun, um die Schlachtung tragender Schafe zu vermeiden. Um den Schafhaltern dabei zu helfen, wurde ein Leitfaden erstellt, der hier als Flyer heruntergeladen werden kann.

Leitfaden zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer

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Aktuelles:

Interaktive Karte mit Schlachthöfen für Schafe in Deutschland
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) führt eine online-Datenbank über Betriebe, die für die Schlachtung von Schafen und Ziegen zugelassen sind. Tippt man dort „SH“ für Schlachtbetrieb und "O" für Ovine (Schaf) bzw. "C" für Caprine (Ziege) in den Filter, erscheinen die Kontaktdaten der Schlachtbetriebe für Schafe bzw. Ziegen in Deutschland.

Die Daten zeigen, dass der Süden Deutschlands grundsätzlich besser versorgt ist als der Norden. In der Mitte Deutschlands ist das Süd-Nord-Gefälle nicht so ausgeprägt, da Sachsen relativ gut mit Schlachtbetrieben versorgt ist.

Ergänzend dazu gibt es auf Basis der BVL-Daten eine interaktive Karte, die die Schlachtbetriebe für Schafe in Deutschland zeigt. Aus den Daten geht allerdings nicht die Größe der Betriebe hervor, und auch nicht, ob und in welchem Umfang sie tatsächlich Schafe schlachten.



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